Make.com vs Zapier (2026): Welches Automatisierungs-Tool ist besser & günstiger?
Sowohl Make.com als auch Zapier verbinden Ihre Geschäftsanwendungen ohne Programmierkenntnisse. Doch 2026 liegen zwischen beiden Plattformen oft 500 bis 2.500 € pro Jahr an Lizenzkosten – während die Unterschiede bei der DSGVO-Datenhaltung in der EU und komplexen KI-Workflows größer sind als je zuvor.
Testsieger: Make.com — Testsieger & Preis-Leistungs-Sieger 2026
Für 85 % aller Unternehmen im DACH-Raum ist Make.com 2026 der klare Testsieger. Sie erhalten einen visuellen Workflow-Builder mit unbegrenzter Logik, native KI-Agenten, EU-Serverstandorte (über den Münchner Mutterkonzern Celonis) und 5- bis 8-mal mehr Operationen pro Euro als bei Zapier. Zapier gewinnt nur, wenn Sie in 3 Minuten eine simpelste 2-Schritt-Verknüpfung klicken wollen und das Budget keine Rolle spielt.
Detailanalyse: Bewertungen, Vorteile & Nachteile
Wir haben die Plattformen im produktiven Einsatz getestet und die tatsächlichen Gesamtkosten berechnet.
Make.com
Visuelle Workflow-Power, EU-Datenhaltung (Celonis) & unschlagbarer Preis pro Operation
✓ Vorteile von Make.com
- 5–10x günstiger als Zapier bei wachsendem Volumen (10.000 Operationen für $9/Monat)
- Deutsche Muttergesellschaft (Celonis, München) mit EU-Servern – ideal für strenge DSGVO-Anforderungen
- Visueller 2D-Canvas mit beliebigen Verzweigungen (Routern), Schleifen und HTTP/Webhook-Modulen
- Leistungsstarke KI-Module für OpenAI, Anthropic Claude und eigene KI-Agenten ohne Aufpreis
✕ Nachteile im Überblick
- Etwas steilere Lernkurve in der ersten Stunde als Zapiers lineare Listenansicht
- Weniger fertige Nischen-Apps als Zapier (lässt sich über das universelle HTTP-Modul jedoch sofort lösen)
Zapier
Größter App-Katalog und schnellstes Setup für einfache Zwei-Schritt-Zaps
✓ Vorteile von Zapier
- Über 7.000 fertige App-Integrationen – größter Katalog am Markt
- Sehr einfacher Schritt-für-Schritt-Editor für Einsteiger
- Zapier Tables und Interfaces für einfache interne Formulare inklusive
✕ Nachteile im Überblick
- Wird extrem teuer, sobald Sie 2.000–5.000 Tasks pro Monat überschreiten
- US-Unternehmen mit primärer Datenhaltung auf US-Servern (AWS US)
- Komplexe Workflows mit mehreren Pfaden werden schnell unübersichtlich
Tabellenvergleich: Funktion für Funktion (2026)
Direkter Überblick über Preise in EUR/USD, Gratis-Tarife, deutschen Sprachsupport und DSGVO.
| Kriterium | Make.com | Zapier | Sieger |
|---|---|---|---|
| Gratis-Tarif | 1.000 Operationen/Monat (inkl. Multi-Step & Webhooks) | 100 Tasks/Monat (nur 2-Schritt-Zaps) | Make.com |
| Startpreis Bezahltarif | ~8,50 €/Monat ($9) für 10.000 Ops | ~28 €/Monat ($29.99) für 750 Tasks | Make.com |
| Preis bei 50.000 Läufen/Monat | ~32 €/Monat ($34) | ~280+ €/Monat ($299+) | Make.com (8x günstiger) |
| Datenhaltung & DSGVO | EU-Server (Deutschland/Irland), Celonis-Gruppe | USA-basiert (AWS US) | Make.com |
| Oberfläche & Builder | Visueller 2D-Canvas mit freien Pfaden & Loops | Lineare Liste (Paths erfordert Pro) | Make.com |
| Anzahl fertiger Apps | 2.000+ Apps + universelles HTTP/Webhook | 7.000+ Apps | Zapier |
Welches Tool passt zu Ihnen? (Sieger nach Bedarf)
Der Core-Tarif für ~8,50 €/Monat deckt 10.000 Operationen ab – genug für Lead-Management, Rechnungsworkflows und KI-Zusammenfassungen.
Dank EU-Serverstandorten und deutscher Muttergesellschaft (Celonis) vermeiden Sie datenschutzrechtliche Kopfschmerzen.
Preisvergleich in EUR & USD: Was kostet es wirklich?
Selbst unter Berücksichtigung der Zählweise bietet Make.com beim Einstiegstarif rund 13-mal mehr Kapazität pro Euro:
| Tarif / Paket | Listenpreis (USD / EUR) | Preis in Euro (ca.) | Leistungsumfang |
|---|---|---|---|
| Make.com Core | $9 / Monat | ~8,50 € / Monat | 10.000 Operationen/Monat, unbegrenzte aktive Szenarien, 1-Minuten-Intervall, HTTP/Webhooks |
| Make.com Pro | $16 / Monat | ~15 € / Monat | 10.000+ Operationen/Monat, priorisierte Ausführung, Volltextsuche in Logs |
| Zapier Professional | $29.99 / Monat | ~28 € / Monat | 750 Tasks/Monat, Multi-Step-Zaps, Webhooks, Verzweigungen (Paths) |
1. Preis & ROI: Warum deutsche Unternehmen bei Zapier bis zu 500 % zu viel zahlen
Ein Vertriebs- und Marketingteam, das Leads aus LinkedIn und Apollo.io synchronisiert, per OpenAI anreichert, Deals in Pipedrive anlegt und Slack-Nachrichten versendet, verbraucht schnell 10.000 Schritte im Monat. Bei Make.com kostet das ~8,50 bis 15 € monatlich – bei Zapier über 150 bis 280 € im Monat.
2. DSGVO, EU-Datenhaltung und DACH-Rechnungssysteme
Für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die DSGVO Pflicht. Make.com speichert europäische Kundendaten auf Servern innerhalb der EU und lässt sich nahtlos mit Lexoffice, SevDesk, Pipedrive und HubSpot verknüpfen.
Starten Sie mit Make.com in 2 Minuten
Testen Sie das System mit Ihren eigenen Workflows und erleben Sie, warum es unser Best-in-Class-Favorit 2026 ist.
Häufige Fragen zu Make.com vs Zapier
Ist der Umzug von Zapier zu Make.com kompliziert?
Nein. Die meisten Unternehmen ziehen ihre 5–10 wichtigsten Workflows an einem Nachmittag um. Zudem generiert der integrierte Make AI Assistant Workflows direkt aus einer deutschen Textbeschreibung.
Reicht der kostenlose Tarif von Make.com zum Testen aus?
Ja! Anders als Zapier schenkt Ihnen Make.com jeden Monat 1.000 vollwertige Operationen inklusive mehrstufiger Workflows und Webhooks.